Pflanzenschutz im Rasen

Je dichter und vitaler der Rasen ist, umso weniger Chancen haben Unkräuter um sich in ihm breit machen zu können. Nachfolgend stellen wir kurz die verbreitetsten Unkräuter und Rasenkrankheiten vor und erklären auch die erforderlichen Behandlungsmassnahmen.


Die 4 wichtigsten Ursachen, die einen Rasen krank machen können

  • mangelhafte Nährstoffversorgung
  • mangelhafte Bodendurchlüftung
  • mangelhafte oder zu intensive Bewässerung
  • Löcher im Rasen

Unkraut

Unkräuter im Rasen

Je nach Schnitt- und Düngeintensität können sich verschiedene Unkräuter und Weissklee im Rasen breit machen. Nach einer erfolgten Behandlung kann das abgestorbene Unkraut entfernt werden. Grössere Lücken können durch eine Nachsaat wieder geschlossen werden.

Hinweis: Unkrautbekämpfungsmittel dürfen auf Dächern und Terrassen, auf Lagerplätzen, auf und an Strassen, Wegen und Plätzen nicht verwendet werden. Auch der Einsatz in Naturschutzgebieten und Grundwasserschutzzonen ist untersagt.

 

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Hirse

Ein besonders hartnäckiges Unkraut ist die Hirse. Sie keimt frühestens Mitte April und stirbt im Winter wieder ab.

Vorbeugen
Da die Hirse ein Lückenfüller ist, kann dem Befall vorgebeugt werden, indem Löcher im Rasen vermieden werden.

Bekämpfen
Wenn der Befall bereits Tatsache ist, kann die Hirse mit einem selektiven Unkrautvernichter beseitigt werden.

 

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Moos

Vor allem an schattigen, feuchten und ungenügend gedüngten Standorten kann sich Moos im Rasen bilden. Die Moose bilden sehr dichte, das Gras verdrängende Polster, die nur wenige Zentimeter in den Oberboden dringen. Neben der eigentlichen Moosbekämpfung sind am besten auch die Ursachen zu beheben: Schattenwurf, Bodentrainage, pH-Wert des Bodens anheben, Rasen nicht zu tief mähen und richtig düngen.

 

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Krankheiten

Bei den folgenden Krankheiten gilt festzuhalten, dass ihren Symptomen mit einer ausgewogenen Düngung entgegengewirkt werden kann. Die spezifischen Behandlungsmassnahmen sehen wie folgt aus:

Hexenringe

Hexenringen kann durch ausreichende Bewässerung während Wärmeperioden beigekommen werden.

Hexenring

Talerfleckenkrankheit

Hier ist ausgewogenes Düngen in den frühen Sommermonaten entscheidend. Zudem sollte zur Bekämpfung der Symptome der Rasenfilz beseitigt werden.

Schneeschimmel

Die Bekämpfung von Schneeschimmel muss im Herbst aktiv angegangen werden. Eine Kaliumintensive Herbstdüngung in Kombination mit einem tiefen Schnitt vor dem Winter ist dabei entscheidend.

Rotfadenkrankheit

Die Rotfadenkrankheit lässt auf zu feuchten Boden schliessen. Es muss dafür gesorgt werden, dass der Rasen nach Regenfällen gut abtrocknen kann. Falls die Grasnarbe selbst bei zurückhaltender zusätzlicher Wässerung nicht genügend abtrocknet, kann das Legen einer Drainage das Problem beheben.


Schädlinge

Erdschnakenlarven im Rasen

Vor allem an schattigen, feuchten und ungenügend gedüngten Standorten kann sich Moss im Rasen bilden. Die Moose bilden sehr dichte, das Gras verdrängende Polster, die nur wenige Zentimeter in den Oberboden dringen. Neben der eigentlichen Moosbekämpfung sind am besten auch die Ursachen zu beheben: Schattenwurf, Bodentrainage, pH-Wert des Bodens anheben, Rasen nicht zu tief mähen und richtig düngen.

 

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Gemeinsam geht’s besser

Viele Aspekte der Gartengestaltung und des Gartenbaus können zeitintensiv sein und sind bisweilen mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden. Gerade wenn es um die Renovation einer Rasenfläche oder das Anlegen eines neuen Rasens geht. Gemeinsames Arbeiten vor allem bei grösseren Projekten ist deshalb von Vorteil. Machen Sie doch ein Familienprojekt daraus. Oder laden Sie Ihre Freunde im Gegenzug für ihre Hilfe bei der Gartenpflege zu einer Grillparty ein. Auch gegenseitiges Aushelfen unter Nachbarn kann sehr effizient sein. Denn gemeinsam geht’s besser!

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