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Ameisen

(im Rasen, an Wegen und Plätzen)

Ameisen sind nicht eindeutig als Schädlinge sondern als Lästlinge zu sehen. Sie leben in Staaten in Erdhöhlen oder sonstigen Schlupfwinkeln. Als nicht spezialisierte Räuber ernähren sie sich vorwiegend von Insekten, aber auch zuckerhaltige Speisen sind beliebt. Sie lecken den von den Blattläusen ausgeschiedenen Zuckersaft, dabei vertreiben sie die Blattlausfeinde.

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Baumwunden

(im Forst, an Obst- und Ziergehölzen)

Nach dem Entfernen von erkrankten Pflanzenteilen, beim Baumschnitt, durch Frostplatten, Hagelschlag, Rindenverletzungen aller Art usw. entstehen oft grosse Pflanzenwunden. Diese sollten vor dem Eindringen von Wasser und Fäulnispilzen verschlossen und geschützt werden.

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Blattfleckenkrankheiten

(an Rosen, Zierpflanzen, Ziergehölzen, Beeren, Obst, Gemüse)

Unter den Begriff Blattflecken fallen diverse Pilzkrankheiten. Sie bilden in der Regel begrenzte Flecken mit hellem Rand. Mit der Lupe sind pünktchenartige dunkle Sporenbehälter sichtbar. Der Befall beginnt meist an den älteren Blätter. Bei starkem Befall vergilben sie vollständig und sterben ab. Infektionsgefahr bei anhaltend feuchter Witterung oder hoher Taubildung.

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Blattläuse

(an Zimmer- und Balkonpflanzen, Rosen u.a. Zierpflanzen, Ziergehölzen, Beeren, Obst und Gemüse)

Verschiedene, meist wirtsspezifische Arten bevölkern unsere Pflanzen. Verbreitung und Wirtswechsel erfolgt durch geflügelte Generationen, die Vermehrung ist lebendgebärend (Jungfernzeugung). Schaden entsteht durch Saugen von Pflanzensaft, vorwiegend an Herzblättern, Jungtrieben oder Blütenknospen. Blätter kräuseln oder rollen ein. Die Ausscheidung von Zuckersaft wird gerne von Ameisen und Bienen aufgeleckt, verschmutzt aber auch Pflanzen und Erntegut (Russtau).

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Dickmaulrüssler

(an Blumen, Rosen, Ziergehölzen und Beeren auf Balkon und im Garten)

Der nachtaktive Dickmaulrüssler macht durch seine typischen Frassschäden an Blatträndern auf sich aufmerksam. Der etwa 1 cm grosse, schwarz gefurchte Käfer legt seine Eier in feuchten Böden oder Topfsubstrat. Die schlüpfenden Larven machen sich an den Pflanzenwurzeln gütlich. Die Pflanzen beginnen zu welken, oft kann man auch ganze Pflanzen mit abgefressenem Wurzelwerk aus der Erde oder dem Pflanzentopf ziehen.

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Echter Mehltau

(an Rosen, Zierpflanzen, Ziergehölzen, Reben, Obst und Gemüse)

Heller, mehlartiger Belag auf der Oberseite der Laub- und Blütenblätter, der sich flächig ausdehnt. Mit der Lupe ist ein feines Netz von Pilzfäden (Mycel) sichtbar. Stark befallene Pflanzenteile werden braun und trocknen ein. Infektion bei feuchter Witterung, Entwicklung bei trockenem Wetter.

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Erdflöhe

(an Blumen und Gemüse)

Geschädigt werden vor allem Jungpflanzen nach der Saat oder Pflanzung. Auf den Blättern erst kleinere, runde Frasslöcher, die sich allmählich vergrössern. Gefährdet sind «verhockte» Jungpflanzen bei trockener Witterung. Mit Wasser überbrausen und Bodenlockerung stärkt die Jungpflanzen und stört die Erdflöhe. Bei geringer Pflanzenberührung springen die 2–3 mm grossen, glänzend schwarzen, gelb gestreiften Erdflöhe (Käferchen) weg.

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Falscher Mehltau

(an Rosen und anderen Zierpflanzen, Reben und diversem Gemüse)

Im Gegensatz zu Echtem Mehltau ist der Befall anfangs nur auf der Blattunterseite sichtbar. Unter der Lupe ist ein heller Pilzrasen auszumachen. Erst mit zunehmendem Befall sind auch auf der Blattoberfläche Flecken, unförmige, durch Blattadern begrenzte Blattverfärbungen zu sehen. Infektionsgefahr besteht bei warmfeuchter Witterung.

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Kastanienminiermotten

Die Weibchen der Kastanienminiermotte legen die Eier auf der Blattoberfläche von Rosskastanien ab. Die sich daraus entwickelnden Larven minieren durch die Blätter, d.h. sie bilden Frassgänge innerhalb des Blattes. Die Frassschäden führen zu braunen Flecken. Dies führt schlussendlich zum verfrühten Abstossen der Blätter bereits schon im Sommer. Die Kastanienminiermotte kann mehrere Generationen pro Jahr bilden. Die Überwinterung des Schädlings erfolgt im Falllaub.

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Mäuse im Innenbereich

(Hausmaus)

Mäuse verursachen Schäden durch Frass an Lagergemüse. Am Ort ihrer Aktivität hinterlassen sie kleine Kotkugeln.

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Milben

(Gemeine Spinnmilbe, Rote Spinnen – an Zierpflanzen, Reben, Obst-, Beeren- und Gemüsepflanzen)

Auf der Blattoberseite von Laub- und Blütenblättern helle Sprenkelung, verursacht durch das Saugen von Pflanzensaft. Bei starkem Befall trocknet das Blatt ein. Mit der Lupe sind auf der Blattunterseite die bis 0,5 mm grossen, gelb-grün oder rötlich gefärbten Milben sichtbar. Unter feinem Gespinst sitzen auch winzig kleine, glasartige Eier. Starke Vermehrung bei warmtrockenem Klima. Überwinterung als adulte Weibchen in Ritzen von Pfählen und Baumrinden. In freier Natur kommen etwa gleich grosse Raubmilben und andere Nützlinge vor. Raubmilben saugen Spinnmilben und deren Eier aus. Durch gezielten Pflanzenschutz werden die Nützlinge geschont.

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Rostkrankheiten

(an Rosen u.a. Zierpflanzen, Obst und Gemüse)

Verschiedene, teils wirtswechselnde Pilzkrankheiten. Erst erscheinen auf der Blattunterseite rost- bis dunkelbraune Tüpfel. Mit der Lupe sind Pusteln von Pilzsporen sichtbar. Im fortgeschrittenen Stadium erscheinen auch auf der Blattoberseite dunkle Flecken, meist mit einem helleren Hof umgeben.

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Schnecken

(im Rasen, Blumen- und Gemüsebeet)

Verschiedene Arten von Nacktschnecken wie die Graue Ackerschnecke oder die braune Wegschnecke fressen bevorzugt an zartem Pflanzengewebe und hinterlassen eine glänzende Schleimspur. Sie erscheinen meist nachts oder bei regnerischem Wetter. Schnecken sind Zwitter (alle Tiere können Eier legen), daher können sie sich rasch vermehren und zur Plage werden.

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Thripse

(an Zierpflanzen im Zimmer, Balkon und Garten, sowie an Gemüse)

Die Schädlinge verursachen Saugschäden an Blättern und Blütenkelchen. Auf den Blattflächen erscheinen zuerst unzählige, kleine helle Flecken, die später ineinander fliessen und silbrig durchschimmern. Starker Befall führt zu Wachstumshemmungen, Verkrüppelungen und Blattverlust. Auf der Blattunterseite sind die 1–2 mm grossen, hellgrün bis dunkel gestreiften Insekten und ihre hellgrünen Larven zu finden. Auffällig ist die ruckartige Fortbewegung, die mit Raupenfahrzeugen vergleichbar ist. Zur Massenvermehrung kommt es bei heisstrockener Witterung.

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Trauermücken

(an Zierpflanzen, vorwiegend in Topf- und Kastenkulturen)

Die 3–5 mm grossen Mücken, die oft in Schwärmen um die Pflanzen schwirren, haben den Namen wegen ihrer dunklen Farbe. Sie legen ihre Eier auf die Saaterde oder das Topfsubstrat. Die 5–7 mm langen, glasig-hellen Larven mit schwarzem Kopf ernähren sich primär von abgestorbenen Pflanzenteilen (Kompost, Torf), machen sich aber gelegentlich auch an den Pflanzenwurzeln gütig. Empfindlich sind Jungpflanzen und Stecklinge. Übermässiges Giessen fördert die Entwicklung.

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Weisse Fliegen (Mottenschildläuse)

(an Zierpflanzen im Zimmer, Balkon und Garten sowie an Beeren und vielen Gemüsearten)

Nur ca. 2 mm grosse, schmetterlingsähnliche Insekten, die von einem weissen Staub bedeckt sind. Sie saugen vorzugsweise auf der Blattunterseite Pflanzensaft. Bei nur geringer Pflanzenberührung fliegen sie auf. Mit steigender Temperatur kommt es zur Massenvermehrung. Schaden entsteht durch Schwächung der Pflanzen, bei starkem Befall bis zur Blattvergilbung. Die Ausscheidung von Zuckersaft verschmutzt Pflanze und Erntegut (Russtau).

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Werren (Maulwurfsgrillen)

(im Zier- und Gemüsegarten)

Die mächtige, 4–6 cm lange Grille ist dunkel gefärbt. Auffallend sind die vorne kräftig ausgebildeten Schaufelbeine. Sie schaufelt bis fingerdicke Gänge unter der Erdoberfläche und weit tiefer faustgrosse Nester. Im Juni hört man das Zirpen der Grillenmännchen, Ende Juni bis Juli legt das Weibchen einige hundert Eier ins Nest. Schaden entsteht durch das Entwurzeln von Jungpflanzen durch die Grabtätigkeit und durch Frassschäden der Grille sowie deren Larven an Pflanzenwurzeln.

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Empfohlene Pflanzenschutzmittel

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