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Richtig Grillieren - auf die Technik kommt es an

Klopft der Sommer an die Tür, können es viele kaum erwarten, Fleisch, Fisch oder anderes Grillgut saftig zu garen. Auf dem Markt finden Sie hierfür eine grosse Anzahl verschiedener Grillmodelle - und es gibt ebenso viele Grillmethoden. Welche ist für Sie die richtige? Oder richtet sich die Methode auch nach dem Grillgut? Grundsätzlich hat jede Grillmethode diverse Vor- und Nachteile. Deshalb gilt es sich zu überlegen: Welche Fleischsorten möchte ich grillieren und habe ich dafür den passenden Grill?

 

Richtig grillieren - neue Methoden kennenlernen

Grillieren und braten

Grillieren und braten kombinieren

Auf dem Grillrost oder einer
Grillplatte
gelingt es besonders gut.

Räuchern auf dem Grill

Räuchern

Für den gewünschten Räucher-Geschmack
bei Ihren Rezepten sorgen Räucherboxen und Holz,
die im Grill direkt unter dem Grillgut platziert werden.

Wenn Sie noch mehr wissen möchten:
Der Artikel "Räuchern wie die Profis" gibt Ihnen einen interessanten
Einblick in die Welt der Smoker.

Frische Wokgerichte grillieren

Wokgerichte auf dem Grill

Auf dem Grillrost oder einer Grillplatte gibt es Platz
für Wokpfannen. Hier haben Sie die Möglichkeit, beim
Grillieren leckere Beilagen, asiatische Nudelsalate oder
knackiges Gemüse zuzubereiten.

Leckere Pizza auf dem Grill

Pizza soll es sein?

Dann entscheiden Sie sich doch für einen Pizzastein für
den Grill. Im geschlossenen Gas- oder Kugelgrill wird die Pizza
dann gleichmässig gar - unten super knusprig und oben noch
schön saftig.

 

Direkt oder indirekt: Grillmethoden unter der Lupe

Es gibt zwei typische Grillmethoden, die bei den meisten Grillmodellen ohne zusätzliches Zubehör funktionieren: direktes und indirektes Grillieren. Direkt bedeutet, dass sich Fleisch, Fisch, Gemüse oder Käse genau über der Wärmequelle befinden. Die direkte Hitze sorgt dann bei robusten Zutaten dafür, dass Ihr Essen schnell fertig ist - Würstchen oder Steaks in Marinade gelingen in Minuten.

 

Direktes Grillieren

Beim direkten Grillieren wird das Bratgut direkt oberhalb der Wärmequelle gegrillt. Nur eine allfällige Flammenschutzplatte liegt zwischen dem Grillgut und der Flamme/Wärmequelle. Diese Methode kann ohne Deckel oder mit geschlossenem Deckel angewendet werden. Das direkte Grillen eignet sich für Grillgut mit einer relativ kurzer Garzeit von maximal 25 Minuten wie z.B. Steaks, Würste etc. Ideale Temperaturen: 280 – 290°C. In der Regel kann man mit (fast) jedem Grill direkt grillieren, wenn er heiss genug ist.

Direktes Grillieren

 

So gelingt das indirekte Grillieren:

Wenn es eine raffinierte Speise sein soll, arbeiten Profis mit dem indirekten Grillieren. Dabei verwandelt sich der Grill (mit geschlossenem Deckel) in einen Umluftofen. Die Hitzequelle befindet sich neben dem Grillgut und die Luft zirkuliert im Innenraum. So werden Speisen langsam und gleichmässig durchgegart und auch ein Roastbeef oder ein ganzer Truthahn bleiben durch diese Art des Grillierens herrlich saftig. Neben Poulet und Braten eignet sich diese Methode auch ideal für das Pizza backen im Grill, die idealer Temperatur liegt zwischen 180 – 200°C. Die Methode klingt weitaus komplizierter als sie ist – doch dafür kann sie bei einem Gas- oder Holzkohlegrill angewendet werden.

 

Indirektes Grillieren mit einem Gasgrill

Indirektes Grillieren mit einem Gasgrill

Beim Gasgrill sind die seitlichen Brenner eingeschaltet, das Fleisch liegt in der Mitte.
Das Grillgut darf nicht direkt über der Flamme platziert sein.

Indirektes Grillieren mit einem Holzkohlegrill

Indirektes Grillieren mit einem Holzkohlegrill

Indirektes Grillieren mit einem Holzkohlegrill:?Beim Holzkohlegrill liegt die Glut seitlich unter dem Grillgut. Bei relativ geringer Temperatur gelingen Braten, Pizza und Co. im Grill hervorragend.

Grill-Tipp:
Immer darauf achten, dass der Grill geschlossen ist, damit die Luft um das Grillfleisch zirkulieren kann.
So entsteht der idealer Backofeneffekt.

 

Grilltipps im Sommer

Wussten Sie eigentlich, dass man direkt und indirekt mit
nur einem Gerät grillieren kann?

Moderne Grills wie zum Beispiel die Geräte von Sunset BBQ mit dem HLS-System bieten übrigens Hebel, mit denen Sie zwischen direktem und indirektem Grillieren wechseln (ohne den Deckel zu öffnen). Diese Geräte laden zum Experimentieren mit verschiedenen Rezepten ein und bieten Ihnen die Möglichkeit, sich zum wahren Grillierexperten zu entwickeln.

 

HLS-Grillsysteme von Sunset BBQ:

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Tipps für angehende Grillmeister

Der Grill steht, die Methode ist klar, jetzt kann doch eigentlich nichts mehr schiefgehen? Oder doch? Hier gibt es ein paar Tipps, mit denen das Grillieren noch besser funktioniert.

  • Seien Sie grosszügig
    Fleisch oder Fisch wird auf dem Grill schnell trocken. Schneiden Sie die Fleischstücke etwas grosszügiger und wechseln Sie für das perfekte Grillierergebnis zwischen direkten und indirekten Grillmethoden.
  • die richtige Würze zum richtigen Zeitpunkt
    Marinaden oder Gewürze geben Fleisch, Gemüse oder Fisch den richtigen Pfiff. Die Rezepte sind äusserst leicht zuzubereiten - und köstlicher als fertige Produkte. Legen Sie das Grillgut 24 Stunden vor der Zubereitung ein und tupfen Sie es gut ab, bevor Sie es auf den Grill legen. Gewürze verbrennen sehr schnell und sollten erst gegen Ende des Garvorgangs auf das Fleisch oder den Fisch gegeben werden - es sei denn, das Gargut braucht nur wenige Minuten
  • perfektes Zubehör für perfektes Grillgut
    Alufolie ist Ihr bester Freund, wenn etwas anderes als ein Steak vom Rind oder eine Wurst auf den Grill kommt. Auf einer Alufolie garen Sie empfindliche Scampis oder Gemüsesorten. Damit es nicht klebt, pinseln Sie die Folie mit ein wenig Öl ein und reiben sie bei Bedarf für den Geschmackskick mit Knoblauch ab.
  • Zeigen Sie Geduld
    Wichtig beim Grillieren ist es, Geduld zu haben. Besonders grosse Fleischstücke, die mit der indirekten Methode zubereitet werden, mögen es gar nicht, wenn Sie zwischendurch den Deckel anheben - denn dann verflüchtigt sich die Hitze.